ACM-HAGEN

ACM

Die Akademie für Chor und Musik (kurz ACM) wurde 2011 ins Leben gerufen.

Hervorgegangen ist die ACM aus dem traditionsreichen Sauerländer Mädchenchor "Hagener Volmespatzen". Seit 2010 wurde das Angebot immer mehr erweitert, sodass sich ein umfangreicher Tätigkeitsbereich Musik entwickelte, in dem heute Mädchen, Jungen, Frauen und Männer jeden Alters mitmachen und mitsingen können.

Der Konzertchor der ACM heißt heute "Armonia".

Neben dem Konzertchor "Armonia" umfasst der Bereich Musik heute aber noch viel mehr: so können schon die Kleinsten zwischen ca. 3 und 6 Jahren bei den "Minis" ihre Freude am Singen ausleben.

Kinder zwischen ca 6 - 10 Jahre bieten wir die Möglichkeit, im "Vorchor" mitzusingen.

Weiterhin gibt es im Bereich Musik noch den instrumentalen Bereich. Hier soll durch die enge Zusammenarbeit mit der "Tele Big Band" zukünftig eine Kinder- und Jugend- Big Band aufgebaut werden.

Informationen über die einzelnen Gruppen der ACM finden Sie in den Unterpunkten.

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Nun steht es fest: Die ersten beiden Aufführungen sind terminiert.

Samstag, 18. Februar 2017, 19:30 Uhr
Sonntag, 19. Februar 2017, 16:00 Uhr

in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Hagen

In beiden Aufführungen wirkt der Musicalstar Andreas Göbel in
einer der Hauptrollen mit!

Das Musical:

 

Hexenverfolgungen ziehen sich bis zum heutigen Tage durch die Geschichte in vielen Ländern. In Mitteleuropa fanden sie vor allem in der frühen Neuzeit statt. Im 16. und 17 Jahrhundert waren viele Regionen im heutigen Deutschland davon betroffen, so auch besonders der kurkölnische Bereich, da für Kirchen, Kurfürsten und Hexenkommissare damit ein einträgliches Geschäft einher-ging. Grundlage für die massenhafte Verfolgung war der Umgang mit der Magie und die fragwürdigen Lehren vom Teufelspakt.

Dorte – das Hexical, in zweijähriger Arbeit nach Erstaufführungen 2012 neu einstudiert von unserer Musicalkompanie, erzählt die Geschichte einer Hexenanklage, die wie alle diese sogenannten Besagungen auf übler Nachrede beruhte. Dorte ist ein Kräuterweib, das für den Tod einer gebärenden Frau verantwortlich sein soll. In Wirklichkeit aber will sie die Frau eines Ratsherrn aus dem Weg räumen, weil ihr Sohn in sie verliebt, aber einer Anderen versprochen ist. Der Hexen-kommissar, ein geldgieriger, aber auch frommer Mann steht vor einer schweren Entscheidung.

Was für ein Thema für ein Musical!

Intrigen wechseln mit Szenen der Freundschaft und Liebe bis zum Ende ab. Songs der Solisten und des Ensembles lassen Ohrwürmer entstehen, die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Musik, eigens für das Musical komponiert, und Gesamtleitung: Chordirektor FDB Michael Oel

Regie: Sophie Beckel

Libretto nach einer Fassung von Angelika Schmitz: Claus Karst

Musik: Hexical Band

 

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Chor der ACM rockt Eckesey mit Mendelssohns "Lobgesang"!

Tief beeindruckt zeigte sich Bezirksbürgermeister Nord Heinz-Dieter Kohaupt nach dem überragenden Konzert, das der Chor der ACM am Sonntag, dem 21. Februar 2016, zusammen mit dem Konzertchor Cantabile, Holzwickede, dem Sinfonieorchester Ruhr und den Solisten Astrid Gerdsmann, Sopran, Simone Asùa-Honert, Mezzosopran und Nikolaus Borchert, Tenor, unter der Einstudierung und dem Dirigat von Chordirektor Michael Oel, intoniert hat. „Solche Konzerte möchte ich öfter hier hören“, sagte Kohaupt.

Die Kirche St. Peter Canisius in Eckesey erwies sich als guter Griff für die Aufführung, da sie einen hervorragenden Resonanzkörper abgab. Ein Jahr hatten sich die beiden Chöre auf das gewaltige Werk des damals 31-jährigen Komponisten vorbereitet. Mendelssohn erhielt den Auftrag für die Komposition 1839 vom Rat der Stadt Leipzig anlässlich der Vierhundertjahrfeier der Erfindung der Buchdruckerkunst. Nach längerem Überlegen fand er schließlich eine Lösung in einer Mischung aus Sinfonie und Kantate als geeignete Form, womit das Werk in die Musikgeschichte einging.

Die in B-Dur geschriebene Sinfoniekantate gliedert sich formal in zwei Teie, den sinfonischen, der etwa ein Drittel ausmacht, und den Kantatenteil. Dabei erschließt sich das kraftvolle Eingangsmotiv dem Hörer erst wirklich, wenn im Kantatenteil machtvoll der Chor mit dem Text einsetzt "Alles, was Odem hat, lobe den Herrn", womit das Werk auch majestätisch abschließt. Solisten und Chor wechseln im Kantatenteil mit Zitaten aus der Bibel ab. Mendelssohn, ein richtungsweisender Meister der Romantik, erweist sich mit seiner Musik als Popstar seiner Zeit. Seine Musik ist eingängig und selbst heute noch ausgesprochen modern.

Alle Musiker, Solisten und Chormitglieder zeigten sich in hervorragender Verfassung und vermittelten den Zuhörern in der voll besetzten Kirche eine Gänsehautatmosphäre. Lang anhaltende Standing Ovations waren der verdiente Lohn für die Beteiligten. Eckesey erlebte ein Kulturereignis auf höchstem Niveau, das nach einer Wiederholung geradezu verlangt.

 

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